Jungbayernbund Rosenheim


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Jungbayernbund Rosenheim für einen maßvollen Ausbau der A8 im Einklang mit Bürger und Natur

Der Jungbayernbund KV Rosenheim reagiert auf die jüngst immer konkreter gewordenen Pläne des Bundes, federführend unter Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer die Autobahn A8 zwischen Rosenheim und der Landesgrenze auszubauen.
Die von der Regierung geplanten 6 Fahrspuren + 2 Standstreifen und die damit entstehende Schneise quer durch den Chiemgau würde gerade an Anschlussstellen wie Frasdorf, hier grenzt ein Wohngebiet schon heute direkt an die Autobahn, zu einem erheblich höheren Lärm- und Abgasaufkommen in unmittelbarer Nähe von bewohnter Fläche führen. Der JBB Rosenheim weiß den wirtschaftlichen Nutzen der A8 zu schätzen und unterstützt damit den Vorschlag der Bayernpartei für den maßvollen Ausbau der A8 mit 4 Fahrspuren (Neubau der 4 Bestandsspuren) und die unumgängliche Erweiterung eines Standstreifens je Fahrtrichtung.
„Bei allen wirtschaftlich positiven Aspekten eines solchen Projekts müssen Interessen von Bürger und Natur in Relation stehen!“ So Helmut-Josef Freund stellvertretender Vorsitzender des JBB Kreisverbands Rosenheim.

Die zuletzt hart ausgeübte Kritik des JU-Kreisvorsitzenden Traunsteins,
Herrn Hans-Peter Dangschat, an Berichten der Bürgerinitiative „Ausbau A8 – Bürger setzen Grenzen“ stößt bei den Verantwortlichen des JBB KV Rosenheim ebenfalls auf Unverständnis und Empörung. Betroffene Bürger sollten und müssen das Recht haben, sich für Ihre Lebensqualität einsetzen zu dürfen. Zudem ist es fraglich, ob sich ein Mitglied des Traunreuter Stadtrats wirklich sachgerecht in die Lage eines direkten Anwohners der Autobahn versetzen kann, um solche Aussagen zu treffen.
Gerade in Belangen des Tourismus in unserer Region sei eine so überdimensionale Verbauung unserer Heimat mit Sicherheit nicht förderlich. Regionale Arbeitsplätze für den Zeitraum des Ausbaus zu sichern sei zudem auszuschließen, da Projekte dieser Größenordnung europaweit ausgeschrieben werden müssen und somit die Chance des Zuschlags für ein ansässiges Unternehmen als relativ gering einzustufen sei.

Die Begründung Verkehrssicherheit und besseren Verkehrsfluss durch die kürzlich getroffene Entscheidung der Einführung eines Tempolimits zwischen Rosenheim und Bernau auf 120 km/h bis zur Fertigstellung der 6-spurigen A8 zu erzielen, sieht man beim JBB skeptisch. Hier geht es wohl vielmehr um die strategisch schnellstmögliche Mobilisierung fehlender Befürworter einer Umsetzung des Ausbaus in der geplanten Form fürs eigene Lager zu gewinnen.

Pressemitteilung Jungbayernbund KV Rosenheim